Grußwort Oberbürgermeister Jochen Partsch

Liebe Heiner,
liebe Gäste,

de Bennebächler, de Spirwes unn de Knerz – echten Heinern sind diese drei Herren wohlbekannt. Sind sie doch die Kumpanen des legendären Darmstädter Helden „Datterich“ aus Ernst Elias Niebergalls gleichnamiger Lokalposse. Spirwes, der engste Gefährte des Datterich, der sich sonst, spöttelnd im Hintergrund, eher mit einer Nebenrolle begnügen muss, erhält nun anlässlich des 66. Darmstädter Heinerfestes eine echte Hauptrolle. Wird er doch, dank des Engagements des Heimatvereins Darmstädter Heiner e. V. in Zusammenarbeit mit der 
Hessischen Spielgemeinschaft 1925 e. V., der Datterologischen Gesellschaft und dem Kikeriki-Theater, zur Symbolfigur für beste Darmstädter Mundart beim erstmals in diesem Jahr zu verleihenden „Spirwes-Mundart-Preis“. Nach den kaum enden wollenden Festivitäten zum Datterich-Jubiläum im letzten Jahr ist das definitiv ein weiterer grandioser Höhepunkt für das Heinerfest. Noch mehr Heiner geht wohl kaum.
Dabei ist das Heinerfest sowieso nicht gerade arm an Höhepunkten: Mich persönlich begeistert immer wieder neu die große Vielfalt unseres Festes. 
Allein das Kulturprogramm beinhaltet 150 Veranstaltungen. Staatstheater und Stadtkirche sind ebenso mit von der Partie, wie das European Space 
Center, das im darmstadtium exklusiv die Missionen von „Rosetta“ präsentiert. Im Herrngarten werden jeden Abend Konzerte stattfinden und überhaupt liegt in der ganzen Innenstadt Musik in der Luft. Beim ebenso bodenständigen, wie internationalen Heinerfest kommen alle auf ihre Kosten. 
Auch für die kleinen Heiner ist – in diesem Jahr ganz besonders – gesorgt. Denn auf der Westseite des Schlossgrabens können sie beim Heinerfest-
Kinderfest zum ersten Mal wie anno dazumal spielen, während die großen Heiner sich auf der Ostseite beim beliebten HeinerTreff vergnügen, wo bei guter Musik und Mundart die Heiner-Tradition ganz besonders fortlebt. 
Wer hätte sich wohl damals 1951, beim ersten Heinerfest im noch nahezu zerstörten Nachkriegs-Darmstadt, ausmalen können, wie lebendig, blühend und bunt unsere Stadt heute sein würde. Und so, wie sich die heutige Wissenschaftsstadt Darmstadt immer weiter entwickelt hat als Deutschlands Zukunftsstadt, so ist auch das Heinerfest mit jedem Jahr ein Stückchen 
besser, vielfältiger, schöner und charmanter geworden und zieht längst überregional Hunderttausende begeisterte Besucherinnen und Besucher an. Besonders gefällt mir auch der gemeinsame Auftritt der Partnerstädte im AlleWeltTreff. Graz, Brescia, Saanen-Gstaad, Freiberg, Troyes und Płock haben ihr Kommen für dieses Jahr schon fest zugesagt. Mit Polen feiern wir in diesem Jahr 25-jährigen Freundschaftsvertrag. Dass aus Deutschen und Polen einmal so gute Freunde würden, das war nicht vorhersehbar. 
Die gute Ostpolitik Deutschlands und der deutsch-polnische Partnerschaftsvertrag, der am 17. Juni 1991 unterschrieben wurde, waren die Basis zur späten Versöhnung der Kriegsgegner. All die kleinen und großen Freundschaften, die über die Jahre mit so viel Herz bei uns in Darmstadt – wie in vielen deutschen Städten – auf bürgerschaftlicher und kommunaler Ebene gepflegt wurden, haben diese Versöhnung mit Leben gefüllt. Ein Jubiläum, auf das ich mich wirklich freue.
Diese unglaubliche Vielfalt an Mundart, Internationalität, Feierlaune, Straßentheater, Kunst, Kultur, Kinderlachen, Musik und Fröhlichkeit, die auf dem Heinerfest zusammen kommt, miteinander und nebeneinander fröhlich existiert und feiert, das ist das wirklich Besondere: Das Heinerfest ist ein Gesamtkunstwerk. Krönender Abschluss wird auch in diesem Jahr wieder das Merck-Feuerwerk sein, das die knallig-farbige Krone auf eines der wichtigsten und schönsten Innenstadtfeste der Republik setzt. 
Ohne den Heimatverein Darmstädter Heiner und die vielen ehrenamt­lichen Helfer könnte dieses Traditionsfest nicht existieren. Diesem außergewöhnlichen Engagement gilt mein ganz besonderer Dank!
Ihnen und uns allen wünsche ich ein buntes, vielfältiges, sonniges 66tes Darmstädter Heinerfest.
Wir sehen uns, ich freue mich drauf!
 
Jochen Partsch
Oberbürgermeister

Jochen Partsch

de Bennebächler, de Spirwes unn de Knerz – echten Heinern sind diese drei Herren wohlbekannt. Sind sie doch die Kumpanen des legendären Darmstädter Helden „Datterich“ aus Ernst Elias Niebergalls gleichnamiger Lokalposse. Spirwes, der engste Gefährte des Datterich, der sich sonst, spöttelnd im Hintergrund, eher mit einer Nebenrolle begnügen muss, erhält nun anlässlich des 66. Darmstädter Heinerfestes eine echte Hauptrolle. Wird er doch, dank des Engagements des Heimatvereins Darmstädter Heiner e. V. in Zusammenarbeit mit der 

Hessischen Spielgemeinschaft 1925 e. V., der Datterologischen Gesellschaft und dem Kikeriki-Theater, zur Symbolfigur für beste Darmstädter Mundart beim erstmals in diesem Jahr zu verleihenden „Spirwes-Mundart-Preis“. Nach den kaum enden wollenden Festivitäten zum Datterich-Jubiläum im letzten Jahr ist das definitiv ein weiterer grandioser Höhepunkt für das Heinerfest. Noch mehr Heiner geht wohl kaum.

Dabei ist das Heinerfest sowieso nicht gerade arm an Höhepunkten: Mich persönlich begeistert immer wieder neu die große Vielfalt unseres Festes. Allein das Kulturprogramm beinhaltet 150 Veranstaltungen. Staatstheater und Stadtkirche sind ebenso mit von der Partie, wie das European Space Center, das im darmstadtium exklusiv die Missionen von „Rosetta“ präsentiert. Im Herrngarten werden jeden Abend Konzerte stattfinden und überhaupt liegt in der ganzen Innenstadt Musik in der Luft. Beim ebenso bodenständigen, wie internationalen Heinerfest kommen alle auf ihre Kosten. 

Auch für die kleinen Heiner ist – in diesem Jahr ganz besonders – gesorgt. Denn auf der Westseite des Schlossgrabens können sie beim Heinerfest-Kinderfest zum ersten Mal wie anno dazumal spielen, während die großen Heiner sich auf der Ostseite beim beliebten HeinerTreff vergnügen, wo bei guter Musik und Mundart die Heiner-Tradition ganz besonders fortlebt. 

Wer hätte sich wohl damals 1951, beim ersten Heinerfest im noch nahezu zerstörten Nachkriegs-Darmstadt, ausmalen können, wie lebendig, blühend und bunt unsere Stadt heute sein würde. Und so, wie sich die heutige Wissenschaftsstadt Darmstadt immer weiter entwickelt hat als Deutschlands Zukunftsstadt, so ist auch das Heinerfest mit jedem Jahr ein Stückchen besser, vielfältiger, schöner und charmanter geworden und zieht längst überregional Hunderttausende begeisterte Besucherinnen und Besucher an. Besonders gefällt mir auch der gemeinsame Auftritt der Partnerstädte im AlleWeltTreff. Graz, Brescia, Saanen-Gstaad, Freiberg, Troyes und Płock haben ihr Kommen für dieses Jahr schon fest zugesagt. Mit Polen feiern wir in diesem Jahr 25-jährigen Freundschaftsvertrag. Dass aus Deutschen und Polen einmal so gute Freunde würden, das war nicht vorhersehbar. 

Die gute Ostpolitik Deutschlands und der deutsch-polnische Partnerschaftsvertrag, der am 17. Juni 1991 unterschrieben wurde, waren die Basis zur späten Versöhnung der Kriegsgegner. All die kleinen und großen Freundschaften, die über die Jahre mit so viel Herz bei uns in Darmstadt – wie in vielen deutschen Städten – auf bürgerschaftlicher und kommunaler Ebene gepflegt wurden, haben diese Versöhnung mit Leben gefüllt. Ein Jubiläum, auf das ich mich wirklich freue.

Diese unglaubliche Vielfalt an Mundart, Internationalität, Feierlaune, Straßentheater, Kunst, Kultur, Kinderlachen, Musik und Fröhlichkeit, die auf dem Heinerfest zusammen kommt, miteinander und nebeneinander fröhlich existiert und feiert, das ist das wirklich Besondere: Das Heinerfest ist ein Gesamtkunstwerk. Krönender Abschluss wird auch in diesem Jahr wieder das Merck-Feuerwerk sein, das die knallig-farbige Krone auf eines der wichtigsten und schönsten Innenstadtfeste der Republik setzt.

Ohne den Heimatverein Darmstädter Heiner und die vielen ehrenamt­lichen Helfer könnte dieses Traditionsfest nicht existieren. Diesem außergewöhnlichen Engagement gilt mein ganz besonderer Dank! Ihnen und uns allen wünsche ich ein buntes, vielfältiges, sonniges 66tes Darmstädter Heinerfest.

 Wir sehen uns, ich freue mich drauf!

Jochen Partsch
Oberbürgermeister